„Was kostet das ungefähr?“ ist verständlicherweise eine der ersten Fragen, die mir neue Kundinnen stellen. Die Antwort „Das kommt darauf an“ ist zwar richtig, hilft aber niemandem weiter. Deshalb erkläre ich in diesem Artikel ganz transparent, wie sich der Preis einer Haarverlängerung zusammensetzt, mit welchen Beträgen Sie rechnen können und welche Folgekosten auf Sie zukommen. So können Sie Angebote in München und Umgebung fair vergleichen.
Woraus sich der Preis zusammensetzt
Der Gesamtpreis einer Haarverlängerung besteht im Wesentlichen aus drei Bausteinen:
- Das Haar: der größte Kostenfaktor. Entscheidend sind Qualität (Remy mit intakter Schuppenschicht oder nicht), Länge, Farbe und ob es einfach oder doppelt gezogen ist.
- Die Arbeit: Verkapseln, Einsetzen, Schneiden und Stylen. Bei Keratin-Bonds wird jede Strähne einzeln von Hand gesetzt – das braucht Zeit und Erfahrung.
- Das Material: Keratin, Werkzeuge, Pflege während des Termins.
Manche Salons nennen diese Posten getrennt, andere – wie wir – rechnen alles in einem Preis pro Gramm ab. Bei Shanta Hair liegt dieser bei ab 7 €/g inklusive Arbeit.
Rechenbeispiele
Damit Sie eine Vorstellung bekommen, hier drei typische Szenarien auf Basis unseres Einstiegspreises von 7 €/g:
- Volumen-Auffüllung, ca. 50 g: ab etwa 350 €. Ideal, wenn Ihr Haar schon eine schöne Länge hat, aber in den Spitzen dünn wirkt.
- Natürliche Verlängerung, ca. 100 g: ab etwa 700 €. Die häufigste Wahl bei unseren Kundinnen – deutlich mehr Länge und Fülle mit natürlichem Übergang.
- Volle Verlängerung, ca. 150 g: ab etwa 1.050 €. Für sehr viel Länge oder sehr dichtes Eigenhaar.
Der genaue Preis hängt von der gewünschten Länge, dem Farbton und der Haarstruktur ab. Wie viel Haar Sie brauchen, erklärt unser Gramm-Guide ausführlich. Eine verbindliche Einschätzung bekommen Sie nach der kostenlosen Beratung.
Die Folgekosten – darüber spricht kaum jemand
Eine Haarverlängerung ist keine Einmalinvestition. Ehrliche Salons sprechen die laufenden Kosten von Anfang an offen an:
1. Korrekturen
Alle 6–8 Wochen müssen die Bonds nachgesetzt werden. Bei hochwertigem Haar zahlen Sie dabei hauptsächlich für die Arbeit, da das Haar wiederverwendet wird. Die Korrektur ist deshalb deutlich günstiger als die Erstanbringung. Was genau dabei passiert, lesen Sie im Artikel über die Korrektur.
2. Nachfüllhaar
Bei jedem Umsetzen gehen ein paar Millimeter Länge und etwas Menge verloren. Damit das Volumen gleich bleibt, ergänzen wir oft eine kleine Menge frisches Haar.
3. Pflegeprodukte
Ein mildes, sulfatfreies Shampoo, eine Spülung, ein Hitzeschutz und eine passende Bürste – vieles davon haben Sie vielleicht schon. Mehr Tipps in unserem Pflege-Guide.
4. Entfernung
Wenn Sie die Extensions irgendwann ganz herausnehmen lassen möchten, fällt dafür ein Termin im Salon an. Bitte nicht selbst entfernen – das ist die häufigste Ursache für Schäden.
Warum die Preise in München so unterschiedlich sind
Wenn Sie Angebote vergleichen, werden Sie Unterschiede von mehreren hundert Euro bei scheinbar gleicher Leistung finden. Die häufigsten Gründe:
- Haarqualität: Non-Remy-Haar mit Silikonbeschichtung ist deutlich günstiger, verfilzt aber schneller und lässt sich kaum wiederverwenden. Mehr dazu in Premium- vs. günstiges Echthaar.
- Größe der Bonds: Wenige große Bonds sind schneller gesetzt als viele kleine – und deshalb billiger, aber sichtbarer und belastender.
- „Ab“-Preise: Manche Angebote gelten nur für sehr kurze Längen oder wenige Strähnen.
- Erfahrung und Spezialisierung der Stylistin.
Was „billig“ am Ende kostet
Rechnen wir ein Jahr durch: Wer mit günstigem Haar startet, muss es oft schon bei der ersten oder zweiten Korrektur komplett ersetzen – und zahlt dann mehrmals im Jahr den vollen Preis. Hochwertiges Haar kann dagegen bei guter Pflege mehrfach neu verkapselt werden. Über zwölf Monate gerechnet liegt eine Premium-Verlängerung deshalb oft auf einem ähnlichen Niveau oder sogar darunter – mit deutlich schönerem Ergebnis und weniger Risiko für Ihr Eigenhaar.
So sparen Sie, ohne an der Qualität zu sparen
- Realistische Menge wählen. Nicht jede braucht 150 g. Oft sehen 80–100 g natürlicher aus.
- Korrekturen pünktlich wahrnehmen. Je länger Sie warten, desto mehr Haar verfilzt und muss ersetzt werden.
- Gut pflegen. Gepflegtes Haar lässt sich öfter wiederverwenden.
- Nicht selbst entfernen. Selbstversuche ruinieren oft das Haar und verursachen Folgekosten.
Häufige Fragen zum Preis
Ist die Beratung wirklich kostenlos?
Ja. Die Beratung – im Salon oder per WhatsApp mit Fotos – ist kostenlos und unverbindlich.
Kann ich in Raten zahlen?
Sprechen Sie mich gern direkt an – über individuelle Lösungen reden wir in der Beratung.
Warum geben Sie keinen Festpreis online an?
Weil jedes Haar anders ist. Ein seriöser Preis setzt voraus, dass ich Ihr Haar gesehen und angefasst habe. Der Preis pro Gramm gibt Ihnen aber eine verlässliche Orientierung.
Lohnt sich eine Haarverlängerung für nur ein paar Monate?
Ja, auch das ist möglich – etwa für einen Sommer oder einen besonderen Anlass. Bedenken Sie dann nur, dass zusätzlich zur Anbringung ein Termin für das schonende Entfernen anfällt.
Gibt es Rabatte für Stammkundinnen?
Fragen Sie gern direkt nach – aktuelle Angebote teilen wir auch auf unserem Instagram-Kanal @shanta.hair.
Ein Tipp aus dem Salon
Rechnen Sie bei Ihrer Planung mit dem ersten Jahr: Erstanbringung, fünf bis sechs Korrekturen und gelegentlich etwas Nachfüllhaar. Mit dieser realistischen Gesamtrechnung lassen sich Angebote viel ehrlicher vergleichen als mit einem einzelnen „ab“-Preis.
Was passiert, wenn mir das Ergebnis nicht gefällt?
Sprechen Sie mich bitte direkt an. Kleine Anpassungen an Schnitt, Platzierung oder Farbmischung sind oft schnell gemacht. Genau deshalb nehmen wir uns vor dem Termin so viel Zeit für die Beratung – damit das Ergebnis von Anfang an Ihren Vorstellungen entspricht.
Unser Fazit
Eine hochwertige Haarverlängerung mit Keratin-Bonds ist eine Investition – aber eine planbare. Bei Shanta Hair zahlen Sie ab 7 €/g inklusive Arbeit, dazu kommen regelmäßige Korrekturen, die dank wiederverwendbarem Premium-Haar überschaubar bleiben. Vergleichen Sie Angebote nicht nur nach dem Einstiegspreis, sondern nach dem, was Sie über ein ganzes Jahr bekommen.
